Es ist ein komplexer Sekundärlebensraum im Bereich einer ehemaligen Kiesgrube. Auf großen Flächen hat sich ein Vorwald eingestellt, der von Ost nach West als Zeichen seiner Ausbreitung in dieser Richtung jünger und lückiger wird. Hauptbestandsbildner ist die Birke, begleitet von Waldkiefer, Espe, Stiel-Eiche, Berg-Ahorn und Gemeiner Esche.
Im FND existieren mindestens 11 Standgewässer, die vom Kiesabbau herrühren. Sechs davon sind ausgetrocknet, die restlichen fünf mehr oder weniger verlandet.
Die Flora des flächenhaften Naturdenkmales zeichnet sich durch zwei bemerkenswerte Arten aus: Rispen-Segge im Feuchtgebiet und Keulen-Bärlapp im Vorwald.
Die Unterschutzstellung dient dem langfristigen Erhalt eines für die Naturausstattung des Freistaates Sachsen wertvollen Abbau-Folgebiotops.
- Verordnung von 2000 pdf / 0,37 mb